Umzug

Sodelle....ab sofort könnt ihr unter

 

www.myspace.com/der_kruemel

 

über mich und meinen Alltagswahnsinn lesen.

Der Content ist derselbe wie hier...allerdings kann cih bei myspace mehr Bilder hochladen und auch sonst gefällt mir die Funktionalität besser.

Myblog scheint in den letzten Tage einige Probleme gehabt zu haben, sodass ich mich nicht einloggen konnnte, um hier was zu machen.  

Man liest sich also....

 

Euer Tim

1 Kommentar 9.2.07 09:24, kommentieren

Neues Jahr, neues Glück....

So, und auch ich melde mich wieder in der Blogosphäre zurück.

Als erste Amtshandlung des Jahres muss ich mich natürlich gegen den Vorwurf der Inaktivität zur Wehr setzen, der hier schon mehrfach aufgetaucht ist. *zwinker*

Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass ich für meine blogtechnische Abwesehnheit meine Gründe hatte, die ich allerdings nicht beabsichtige, hier an dieser Stelle offen zu legen.

In den nächsten Tagen, wenn ich von meiner Krankheit wieder genesen bin (dicke Erkältung, so mit allem, was dazu gehört), werde ich mich endlich wieder dieser Absurditätensammlung widmen können.

 

Frohes Neues Jahr Euch allen und auf dass Eure Wünsche sich erfüllen mögen. :-)

Tim 

3 Kommentare 4.1.07 18:59, kommentieren

„Das Haus, das Verrückte macht“ oder: Ämterlaufbahn, mal anders

Es ist allgemeiner Konsens, dass die Wirren der deutschen Bürokratie zuweilen seltsame Blüten treiben. Bekannt ist auch (zumindest unter denjenigen, die öfter mit mir zu tun haben), dass es eine ganze Weile dauert, bis mir etwas wirklich auf den Wecker geht.

Aber – gepriesen sei das Arbeitsamt! - ist es nun soweit. Meine liebe Freundin, Kathrin mit Namen, hat ein Problem. Unter Anderem mit dem Arbeitsamt. Und diversen anderen Ämtern. Nun ist der gedankliche Sprung von „Amt“ zu „Problem“ kein besonders großer. Wer bestimmte Probleme hat, wendet sich an ein bestimmtes Amt. Und wer eigentlich kein Problem hat, für den hat das zuständige Amt bestimmt eines parat.

Doch beginnen wir von vorn. Kathrin hat ein Problem. Sie musste von zuhause, aus dem Hause ihrer Eltern, ausziehen. Da sich das Ganze relativ kurzfristig ergeben hatte, war schnelles Handeln gefragt. Also erst einmal in ihrem Bekanntenkreis herumtelefoniert und nach einer vorübergehende Bleibe gesucht. Gefunden war eine solche recht schnell und auch der „Umzug“ gestaltete sich erfreulich problemlos.
Nun ist aber die Natur einer vorübergehenden Unterkunft eben, dass sie vorübergehend ist. Also ab zum zuständigen Amt, um eine dauerhafte Bleibe, sprich: eine Wohnung zu bekommen. Erstaunlicherweise hatte man auch sehr schnell einen Besichtigungstermin für eine Wohnung. Diese wurde für gut befunden, ein Mietangebot wurde erstellt – nun sollte man eigentlich meinen, dass alles seinen Gang gehen könnte. Aber wir wären ja nicht in Deutschland, wenn alles sofort glatt ginge. Wir haben ja noch ein anderes Eisen im Feuer: den ALG 2 - Antrag sowie eine Kindergeldangelegenheit.
Und just am gestrigen Tage kam die neueste Absurdität: ein fester Wohnsitz ist Bedingung für das Antreten berufsvorbereitender Maßnahmen, die bekannterweise durch die ALG 2 – Verordnung vorgeschrieben sind. Okay soweit. Aber: da ja de facto momentan kein fester Wohnsitz vorhanden sei, solle meine Freundin sich nun obdachlos melden und in ein Heim ziehen. Dabei ist es ja nicht so, dass ihr die Zustände in Heimen nicht vertraut wären. Soviel also dazu. Ich würde es an ihrer Stelle wohl auch vorziehen, zunächt bei Freunden unterzukommen.

Was die Sache so absurd macht: eine dieser besagte berufsvorbereitenden Maßnahmen sollte in allernächster Zeit stattfinden. Das einzige „Problem“ besteht darin, dass zwischen dem Beginn der Maßnahme und dem frühestmöglichen Einzugstermin für die Wohnung unglaubliche zehn Tage liegen.
Zehn Tage – dieser Zeitraum passt natürlich dem Beamten an sich überhaupt nicht. Er denkt augenscheinlich nur von Woche zu Woche oder von Monat zu Monat. Manchmal, aber scheinbar immer öfter, auch nur von 12 bis Mittag. Was der gute Mann wohl auch nicht auf dem Schirm hatte, ist die Tatsache, dass die Fahrten von Bochum, wo meine Holde öfters auch des Nachts weilt, nach Essen mit gewissen Kosten verbunden sind. Diese lassen sich auch nicht in Form von Mengenrabetten reduzieren. Wer nämlich schon mit dem einen oder anderen Amt in irgendeiner Form zu tun hatte, wird wissen, dass seltenst alles mit einem Gang zu erledigen ist. In diesem Zusammenhang kommen manch einem sicher Sätze wie „Da fehlt noch das Formblatt XY“ oder „das weiss nur der Kollege X, und der ist gerade im Urlaub, kommen sie doch nächste Woche nochmal vorbei“ oder Ähnliches ein. Es fallen also wöchentlich mehrere Fahrten an, die sich in ihren Kosten natürlich akkumulieren. Aber, bequem wie der deutsche Beamte nun mal ist, interessiert ihn das nicht die Bohne. Meine Wenigkeit als Kathrins Freund könnte ja wohl auch mal helfend eingreifen. Dass ich nicht lache. Nicht, dass ich das nicht tun würde. Ich tue es sogar gerne. Aber offensichtlich hat der Gute noch nie einen Blick auf das Konto oder in den Geldbeutel eines Studenten geworfen. Allein diese Aussage des Beamten weckt in mir den Wunsch nach ausgedehnten baulichen Veränderungen in gewissen Amtsstuben.

Um das Ganze abzurunden – denn der Herr Beamte sitzt ja auf der 'sicheren' Seite seines Schreibtisches – kam dann noch die Aussage, die ich für quasi programmatisch halte im Bezug auf das ganze Beamtentum: „Es hat doch bis jetzt auch so geklappt- also können sie auch noch warten.“ Sprich: man sitze das Problem einfach aus, getreu dem Motto „Manches erledigt sich durch Liegenlassen“.

Mir kommt dabei der Titel des Buches in den Sinn, welches unser verehrter Bundespräsident Horst Köhler dereinst verfasste: „Offen will ich sein und notfalls unbequem“. Warum mir ausgerechnet dieser Titel in den Sinn kommt? Nun – daß bestimmte südlich gelegene Teile der Anatomie des prototypischen Beamten zuweilen ziemlich offen sind, sollte hinreichend bekannt sein. Daß das unbequem ist, so vom reinen Körpergefühl her, sollte mithin auch einleuchten. Allerdings scheint das den Beamten nicht zu stören. Oder er ignoriert es – und will das Problem aussitzen, so wie er es gelernt hat.

 

In diesem Sinne:
Macht kaputt, was Euch kaputt macht!

2 Kommentare 4.11.06 13:44, kommentieren

Gedanken zum Semesterstart

Es ist wieder einmal soweit: Horden mehr oder weniger lerneifriger Menschen stürmen unschuldige Hörsäle und Nahrungsmittelversorgungspunkte. Mit anderen Worten: das Semester an der Uni hat begonnen.
Auch ich habe mich ins Gewühl gestürzt und das „Wunder Semesteranfang“ einmal mehr über mich ergehen lassen. „Neues Spiel, neues Glück“, wie der Volksmund sagt. „Alte Kurse mit alten Bekannten“, wie der (Latein-)Student sagt. Ich stelle dieser Tage fest, dass einige Kurse eine irgendwie unbestreitbar buddhistische Note haben. Man hat einfach das Gefühl (oder die Gewissheit, je nach Semesterzahl), das alles irgendwie schonmal erlebt zu haben. Auch die Kommentare auf den Vorlesungsmitschriften einiger Kommilitonen sprechen Bände. „Schon wieder“ oder „diesmal zumindest ernst zu nehmender Versuch“ sind nur zwei Beispiele aus den zu Papier gebrachten Gedankenfetzen meiner Mitstudierenden. Herrlich – es ist immer wieder schön zu sehen, dass ich nicht das einzige verzweiflungsgetriebene Individuum bin.

Das neue Semester hat auch einige Neuerungen mit sich gebracht; und damit meine ich nicht nur die Tatsache, dass es – o Wunder – endlich wieder frisch gefüllte Handtuchspender auf den Toiletten gibt. Nein, viel weitreichendere Entwicklungen haben ihre Schatten auf unsere beschauliche Universität geworfen. Diese Neuerungen lassen sich in sage und schreibe vier Buchstaben zusammenfassen: V S P L.

Was sich hinter dieser kryptischen Abkürzung verbirgt, entzieht sich der Kenntnis der meisten, abzuüglich derer, die eingeweiht sind. Allerdings kenne ich keinen von diesen Eingeweihten. Vielleicht steht „VSPL“ ja für so etwas wie „Verwirrender, sehr planloser Lösungsansatz“ oder „Verzweifelte Systemadministratoren pflügen die Landschaft“? Die Praxis mit diesem System legt dies zumindest nahe. Theoretisch ist VSPL keine schlechte Sache – theoretisch funktioniert das alles wunderbar – aber das Gleiche gilt auch für den Kommunismus.

Sinn des Systems ist (angeblich), dass man sich online für seine Kurse eintragen kann, seine Scheine auch virtuell bekommt und dergleichen mehr. Nette Gimmicks wie ein Kalender für Geburtstage, ein Mondkalender (wofür?) oder dergleichen sind auch mit dabei. Allerdings besteht, wie oben bereits erwähnt, eine gewisse Diskrepanz zur schillernden Phantasiewelt der Entwickler und der Alltagspraxis.
Das beginnt bereits mit der erforderlichen Hardware, mit der jeder Student ausgerüstet ist. Diese Hardware verbirgt sich im Studentenausweis und ist ein kleiner Chip, der es beim Einschieben in ein VSPL-Terminal ermöglichen soll, auf seine Daten zuzugreifen.
So weit, so gut.
Fakt ist allerdings, dass die Dinger nur Stress machen – ich persönlich durfte innerhalb des letzten Vierteljahres zweimal meine Karte ersetzen lassen – beim ersten mal ist der Streifen abgeblättert, auf dem der Ticketaufdruck, der mich zur freien Fahrt innerhalb des mir zugemuteten Verkehrsverbundes berechtigt. Beim zweiten mal, als ich mich schliesslich dem Kampf gegen das Monster VSPL stellen wollte, weil der Chip sich aus irgendeinem Grunde weigerte, seine Informationen an das Terminal weiter zu leiten.

Manch einer ist schon, seelisch auf stundenlanges Warten am Sekretariat eingestellt und mit einem ausreichenden Vorrat an koffeinhaltigem Heissgetränk (bei Bedarf auch vor Ort zu erwerben) aufgeschlagen, um den Missstand zu beheben. Allerdings – die Entbürokratisierung der deutschen Verwaltung schreitet ja mit Riesenschritten voran – kommt dann ab und an ein kleines Männlein hervor und fragt laut in die Runde, wer denn noch Probleme mit der Chipkarte hätte. Sinn und Ziel der Übung ist es, die Warteschlagen kurz zu halten und schnell und unbürokratisch Hilfestellung in Sachen Chips zu leisten. Die Betreffenden werden dann einfach durch eine Seitentür in die geheiligten Hallen des Sekretariats gelotst, wo sie dann binnen Minuten eine neue Karte erhalten. Guter Ansatz, jedoch melden sich dummerweise oft bis zu zwei Dritteln der Anwesenden - das eigentliche Problem wird dadurch nur örtlich verlagert, da alle nun ins Sekretariat strömen und dort wiederum eine Schlange bilden.

Aber damit nicht genug: hat man es dann wider Erwarten doch irgendwann geschafft, sich nach stundenlangem Harren in Erwartung eines freien Terminals anzumelden und am richtigen Raum zur richtigen Zeit aufzutauchen, dann kann sich ein weiteres Hindernis auftun: man hat zwar laut dem allmächtigen VSPL den Status „Teilnehmer“ - allerdings sind elektronische Speichermedien ebenso geduldig wie Papier. Sprich: eine Anmeldung im VSPL garantiert noch keinen Platz auf der (übrigens auch von VSPL generierten) Teilnehmerliste. Nunja...Wäre die Apparatur, die für die Datenhaltung zuständig ist, mit Händen ausgestattet, so könnte man durchaus auf den Gedanken kommen, dass hier Würfel im Spiel sind. Der Dozent an sich in in dieser Situation ziemlich chancenfrei, wenn es darum geht, im computergenerierten Chaos den Überblick zu behalten, wer denn nun angemeldet ist und wer nicht. Wer also an einen bestimmten Kurs teilnehmen will, der gehe einfach zu dem entsprechenden Dozenten, klage sein Leid mit und über VSPL, erntet ein Nicken, gepaart mit einem verständnisvollen Blick und ist somit auch ohne EDV (= „Ende der Vernunft“ ) in die Bruderschaft der Teilnehmer/innen aufgenommen. Hat bei mir bis jetzt immer funktioniert. Fazit: nach einigen erfolglosen Startversuchen funktioniert VSPL nun doch nicht. Aber seis drum – auch wenn ich manchmal in einem Anflug von Nostalgie die Tage des Papiers zurücksehne.

Es gibt ja schliesslich noch mehr Spannendes zu sehen während der ersten Vorlesungswoche an der Uni. Manchmal stelle mir ich angesichts einer Schlange bis zum Ende des Ganges die Frage, was wohl einfacher ist: in einer Dozentensprechstunde innerhalb des nächsten Vierteljahres einen Termin oder in der Cafeteria einen Kaffee zu bekommen. Die Schlangen vor dem Copyshop sind immer noch die gleichen.

Auch gleicht der olfaktorische Charme einer bestimmten Sanitäreinrichtung immer noch dem einer mittelalterlichen Kleinstadt. Nur, dass es im Mittelalter noch keine Gasmasken gab. Ebensowenig wie in besagter Sanitäreinrichtung. Wer auch immer bei einem bekannten deutschen Radiosender auf den Slogan „Schönes bleibt“ gekommen ist, kannte wohl nicht die Keramikabteilungen in Gebäude GB 02 Nord....denn die sind schon eine ganze Weile so.

In diesem Sinne:

Gute Nacht, wo immer Ihr auch sein mögt....

1 Kommentar 27.10.06 09:39, kommentieren

Hello World!

...und wieder einmal hat ein neuer Weblog das Licht der Welt erblickt.

Hier werden in Zukunft meine Ergüsse aus dem Alltag zu finden sein - mal zum Totlachen, mal nachdenklich oder einfach nur zum Heulen.

Es soll jedoch keinerlei Langeweile dabei aufkommen, zumindest werde ich mir Mühe geben, keine aufkommen zu lassen.

Zunächst allerdings werde ich mein Augenmerk darauf richten, den Rest des Blogs vernünftig zu gestalten, sprich: Bilder rein, einen passenden Text zu meiner Wenigkeit und dergleichen mehr. Bis also der erste "richtige" Eintrag hier zu lesen ist, kann es noch eine kleine Weile dauern.

In diesem Sinne,

Bis neulich!

25.9.06 01:10, kommentieren